EnEV-easy [2016]


Enthaltene Software

- EnEV-easy [2016]

Mit dem Modellgebäudeverfahren wurde nun für Wohngebäude, die nicht mit anlagentechnischen Einrichtungen (Klimaanlage) gekühlt werden, eine Option geschaffen, in bestimmten Fällen auf rechnerische Nachweise zu verzichten.

Entspricht das Gebäude den Anwendungsvoraussetzungen, sind die weiteren Verfahrensschritte zur Anwendung:

  • Ermittlung der Gebäudegröße AGS (aufsummierte beheizte Bruttogeschossfläche)

  • Auswahl einer anlagentechnischen Ausstattungsvariante nach Nummer 5.1 in Verbindung
    mit Anlage 1,

  • Ablesen der möglichen Wärmeschutzvarianten nach Maßgabe der Gebäudegröße AGS und des Anbaugrads aus Zeile 1, 8 oder 15 der entsprechenden Tabelle der Anlage 1,

  • Auswahl und Überprüfung in Anlage 2 Tabelle 1, ob und welche der möglichen Wärmeschutzvarianten auf Grund der zulässigen Maximalanteile von Fensterflächen, Dachflächenfenstern, Lichtkuppeln und ähnlichen transparenten Bauteilen aus Zeile 5a, 6a, 7a oder 8a für das Gebäude in Betracht kommen,

  • Festlegung der gewählten Ausstattungsvariante gemäß den Auswahlkriterien nach Buchstabe c für die anlagentechnische Ausstattung und Buchstabe e für den baulichen Wärmeschutz sowie

  • Ausgabe der Kennwerte in dem Energieausweis.

Insgesamt sind 13 Ausstattungsvarianten der Anlagentechnik definiert, der gleichzeitig die Vorgaben des EEWärmeG erfüllen. Die Ausstattungsvarianten beziehen sich ausschließlich auf das energetische Anforderungsniveau, das für zu errichtende Wohngebäude seit dem 1. Januar 2016 gilt. Für Wohngebäude, die mit dem bis zum 31. Dezember 2015 geltenden Anforderungsniveau errichtet werden oder bereits errichtet wurden, kann das Modellgebäudeverfahren nicht angewandt werden.